„Netzüberlastung“ – Was kann man dagegen tun? 

15 Mai 2025
‘Netzengpass’ (oder ein volles Stromnetz) - Was ist dagegen zu tun?Unser Stromnetz in den Niederlanden ist ‘überlastet’, und jeder spürt das in irgendeiner Weise. Zu welcher Kategorie gehört Ihr Unternehmen derzeit?1. Scheint die Überlastung des Netzes noch in weiter Ferne zu liegen? 2. Oder hat Ihr Unternehmen jetzt genug Strom, aber Sie machen sich Sorgen um die Zukunft? 3. Oder vielleicht befindet sich Ihr Unternehmen mitten in der besorgniserregenden Realität der Netzüberlastung?Welche Antwort auch immer zu Ihrem Unternehmen passt, es ist für die Zukunft Ihres Unternehmens wichtig, dass Sie sich gut über das Problem der Netzüberlastung und die möglichen Lösungen informieren.

Eine Überlastung der Netze bedeutet nicht, dass wir nicht genug Strom erzeugen können. Es bedeutet aber, dass wir die erzeugte Energie wird nicht richtig an die vielen Nutzer verteilt. Eine Überlastung des Netzes tritt also auf, wenner wir alle auf einmal zu viel Strom aus dem Netz beziehen wollen oder wenn es zu viel gleichzeitig Strom für das Netz erzeugt wird (z. B. bei viel Wind).

Was sind die Folgen der Netzüberlastung?

Anfang April 2025 erklärte Rutger van der Leeuw, Vorstandsvorsitzender des Netzbetreibers Enexis, dass er sich für den Ausbau des Netzes einsetzt: “Derzeit haben wir etwa 9.000 Großhandelskunden in der Warteschleife”.” Dies ist natürlich nicht gut für den Wohlstand unserer Wirtschaft, um nur eine Folge zu nennen. Überlastung der Netze trifft also unser Geschäftspläne. Wir können kein sorgloses Wachstum mehr und müssen mehr in die Infrastruktur unserer Unternehmen investieren. 

Darüber hinaus, aufsteigen die Netzkosten langsam weiter, weil das Energieangebot nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken. Leider nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für Sie zu Hause als individueller Energieverbraucher. Je größer also die Stromknappheit ist, desto schwerer wiegen die belastet unser Portemonnaie 

Und schließlich die vielleicht schwerwiegendste langfristige Folge: Überlastung des Netzes verlangsamt unsere gemeinsamen Bemühungen um Nachhaltigkeit 

Was kann ich als Unternehmen tun?

Schritt 1 ist Ihr aktuelle Anschlusskapazität siehe. Das ist nicht dasselbe wie die Vertragskapital. Ihr Strom, der in Ihrem Vertrag mit dem Netzbetreiber steht, ist nämlich oft niedriger als Ihre tatsächliche Anschlusskapazität. Das ist also eine der Folgen der Netzüberlastung. Möglicherweise ist Ihr Einspeiseleistung auch die Einspeisung von Energie in das Netz zu niedrig schrumpfte, was eine weitere Folge des vollen Stromnetzes ist. 

In einem nächsten Schritt können Sie mit Ihrem Unternehmen bei (künftigen) Stromausfällen andere Wege gehen: 

 

1. Ihr fragt am besten so bald wie möglich a neue Verbindung bei Ihrem Netzbetreiber für mehr Kapazität.  

   Sie gelangen dann zu einer Warteliste und können in ein paar Monaten bis zu einem Jahr mit Ihrem Anschluss rechnen. Auf der Website Ihres Netzbetreibers können Sie für Ihre Stadt oder Gemeinde bequem herausfinden, wie viel Platz noch im Netz ist und wie hoch die erwartete Wartezeit für eine zusätzliche oder neue Verbindung ist.  


2. Als nächstes sollte man sich ansehen, ob es
administrative Anpassungen möglich, die Ihrem Unternehmen mehr Kapazität verschaffen.  

   In bestimmten Fällen können Sie zum Beispiel vorübergehend eine (teurere) Vertrag mit Ihrem Netzbetreiber abschließen ohne feste Transportkapazität. Darüber hinaus können Sie auch Folgendes anzeigen Ob es vorteilhaft ist, intern Strom unter umziehen zwischen die verschiedenen Verbindungen Ihres Unternehmens. Dies ist zulässig, solange die Anschlüsse denselben Eigentümer haben und an demselben Mittelspannungsring liegen. Eine letzte verwaltungstechnische Anpassung, die Sie prüfen können, ist die Anhäufung von alle Ihre Verbindungen und ihre kontrahierten Kapazitäten. Sie können zum Beispiel 3 physikalische Anschlüsse zu einem administrativen Anschluss zusammenfassen lassen. Der Netzbetreiber muss dies zulassen, und auf diese Weise können Sie auch Ihre maximale den Spitzenverbrauch reduzieren. 


3. Um eine kurzfristige Lösung zu schaffen, ohne die Hilfe Ihres Netzbetreibers in Anspruch zu nehmen, können Sie
investieren Ihr eigene Ökostrom-Infrastruktur 

   Sie nehmen die Sache selbst in die Hand und beauftragen einen eigenen Auftragnehmer mit der Modernisierung Ihrer Energieanlagen. Vergessen Sie nicht, neben der traditionellen Solar-, Batterie- und Ladeinfrastruktur auch in intelligente Verbrauchsanwendungen zu investieren. Durch intelligentes Laden gewinnen Sie zum Beispiel Kapazität. Installieren Sie also unbedingt eine intelligenter Zähler mit einer Software, die es Ihnen ermöglicht, an ‘dynamisch Energiemanagement' zu tun. Teilen Sie damit Ihr energieeffizient über Ihre gesamte Ladeinfrastruktur und Ihre Batterien.  

   Über Batteriespeicher Sprechen, auf jeden Fall die Investition in Betracht ziehen, so dass Sie jer selbst erzeugte Strom wird besser genutzt. Systeme ohne Batterie verbrauchen etwa 40% an Strom. Mit einem ausgewogenen Batteriesystem ist 70-85% nicht mehr unvorstellbar. Eine Batterie kann auch verwendet werden, um Spitzenwerte in die Energiebedarf an unter fangen z. B. zu weniger sonnigen Stunden oder während einer Lastspitze am Tag, die Ihre vertraglich vereinbarte Übertragungskapazität nicht überschreitet. 

   Und schließlich: Vergessen Sie nicht Ihr ‘PV-Anlage‘ ob Ihr Solarpark gut ist aus unter aufsetzen Ihre Batterien und auf Ihre Einspeiseleistung. Ist die Einspeiseleistung im Moment zu niedrig? Um den Verlust von Solarenergie zu verringern, testet der Netzbetreiber Enexis seine ‘SunBalance’ Vertrag. Damit können Unternehmen bis zu 70% ihres ungenutzten Solarstroms zurückspeisen, während sie die Wartezeit für einen erweiterten Anschluss überbrücken. 


4. Eine langfristige Lösung, die es zu erforschen gilt, ist die
Formen von an ‘Energie-Drehscheibe’.  

   Eine was? Ein Energiezentrum ist eine Art Gruppenverkehrsabkommen (Enexis) oder‘Zeitgebundener Vertrag’ (Tennet) für Energie, die Sie gemeinsam mit Ihren Nachbarn abschließen. So können Sie gemeinsam einen günstigeren Tarif und einen flexibleren die Energie zwischen ihnen aufteilen. Es handelt sich also eigentlich um eine Form des Vermögensausgleichs zwischen Unternehmen.  

   Sie können mit Unternehmen zusammenarbeiten, die am selben Mittelspannungsring liegen und über denselben Kabeltyp verfügen. Diese Informationen können Sie jederzeit bei Ihrem Netzbetreiber erfragen. Diese Regelung beruht auf einer rechtlichen Konstruktion, bei der Sie zusammen mit den anderen Unternehmen, mit denen Sie eine Energiedrehscheibe gründen, eine ‘Betriebsgesellschaft’ oder ‘Betreibergesellschaft’ gründen. Nachdem Sie gegenseitige Vereinbarungen getroffen haben (z. B. “Was passiert, wenn eines der Unternehmen umzieht?”), müssen Sie noch die Zustimmung Ihres Netzbetreibers einholen. 


5. Vergessen Sie nicht, dass auch
einfache praktische Vorkehrungen sind weiterhin möglich.  

   Sie können zum Beispiel Ihr Nachbarunternehmen mit Ladeinfrastruktur fragen, ob es zu bestimmten Zeiten oder Tagesabschnitten oft einen Stromüberschuss hat, den Ihr Unternehmen dann nutzen kann und umgekehrt. 


6. Zum Schleifen
t, unterschätzen Sie die Macht der Energieeinsparungen auf individueller Basis nicht. 

   Durch kleine Anpassungen und ‘Drehen des Knopfes’ kann unser globaler Energiebedarf stark sinken und damit auch einen Teil der Verkehrsüberlastung lösen! Als Unternehmen können Sie dazu beitragen, Ihre Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren. 

Extra: Wie ist es dazu gekommen?

Warum sind die Engpässe bei modernen StromInfrastruktur nicht rechtzeitig in Angriff genommen und wir waren nicht in der Lage, Netzengpässe zu vermeiden? Das fragen sich wahrscheinlich viele von Ihnen. Unsere Netzbetreiber haben die Problem nämlich proaktiv gefleckt und dergleichen vor fünfzehn Jahren bereits erhöht. Sie dienten Budgets an unsere Regierung mit der Botschaft “we müssen investieren". Die politischen Entscheidungsträger haben diese Vorschläge jedoch lange aufgeschoben. Dies ist unter anderem auf die folgenden Gründe zurückzuführen die damalige Unsicherheit über die Zukunft und der Erfolg von Ökostrom und de Elektrifizierung, über die wir heute mehr Klarheit haben. Glücklicherweise ist die Investitionspläne um unsere Netzüberlastung heute mit voller Kraft nachhaltig zu lösen.